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| Ratgeber zum Umgang mit Wasser |
Raubbau an der Natur und Wasserförderung über die natürliche Erneuerungsrate hinaus können wir uns nicht leisten. Der sparsame Umgang mit Wasser ist wichtig. 130 Liter täglich verbrauchen die Menschen heute im Durchschnitt pro Kopf. Davon lassen sich ohne besonders spürbare Einschränkungen im Komfort rund 10 bis 15 % Trinkwasser einsparen. Das wären bundesweit im Jahr rund 380 bis 570 Millionen Kubikmeter! Wasserverbrauch bedeutet in der Regel Belastung des Wassers und der Selbstreinigungskräfte der Natur. Über Wasch- und Reinigungsmittel und andere Chemikalien sowie durch unachtsame Entsorgung von festen Abfällen über die Kanalisation tragen die Haushalte dazu bei, dass Abwässer schwerer zu klären sind und Schadstoffe trotz weitergehender Behandlung in die Oberflächengewässer gelangen.
Das können Sie tun, um Wasser weniger zu belasten:
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- Waschmittel angemessen dosieren: Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Waschmittelverpackung. Weichspüler ist in der Regel überflüssig.
- Fensterreiniger und Entkalkungsmittel lassen sich durch Essigessenzen (auf fünf Prozent verdünnt und mit Wasser erhitzt) ersetzen.
- Desinfektionsmittel sind überflüssig, normale Reiniger genügen.
- Bad-, Sanitär- oder Allzweckreiniger lassen sich durch die leichter abbaubare Schmierseifen oder Scheuerpulver ersetzen, hartnäckige Verschmutzungen mit Essigessenz beseitigen.
- WC-Steine sind völlig überflüssig.
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bei der Abfallentsorgung über Abfluss und WC
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- Speisereste, Vogelsand und Katzenstreu, Heftpflaster, Ohrstäbchen verstopfen Rohrleitungen und gehören deshalb nicht in den Abfluss.
- Zigarettenkippen oder Korken müssen in der Kläranlage mühsam entfernt werden.
- Fritierfett und Speiseöle lagern sich in den Rohren ab und führen zu Verstopfungen.
- Medikamente, Farben, WC-Steine, Schädlingsbekämpfungsmittel oder Verdünner vergiften das Abwasser.
- Entsorgen Sie Ihre Abfälle in der Mülltonne beziehungsweise an Sammelstellen des Stadtreinigungsamtes
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bei der Autowäsche und im Garten
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- Autowäsche nur an speziellen Waschplätzen, die mit einer Ölabscheidevorrichtung und Filtern ausgerüstet sind. Sonst gerät mit Tensiden, Öl, Fett, Teer, Ruß und Schwermetallstäuben verunreinigtes Abwasser in die Kanalisation oder sickert in den Boden. Das Autowaschen auf der Straße ist in vielen Kommunen verboten. Besser ist es, von Zeit zu Zeit in eine mit dem Umweltengel ausgezeichnete Waschanlage zu fahren.
- Bei der Gartenpflege auf den bedenkenlosen Einsatz von Kunstdünger, Unkraut- und Insektenvernichtungsmitteln verzichten und auf natürliche Mittel oder überlegte Mischkulturen zurückgreifen.
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Wasser sparen im Haushalt
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- Tropfende Hähne vermeiden: Jede Sekunde ein Tropfen aus einem nicht voll zugedrehten Wasserhahn - das sind an einem Tag 17 Liter sinnlose Wasservergeudung. Ein laufendes Rinnsal in der Toilette kann sich zu 96 Litern am Tag summieren.
- Toilettenspülung mit Spülstopp verwenden.
- Eine gut gefüllte Badewanne enthält ca. 140 Liter Wasser, duschen erfordert ca. 35-40 Liter.
Spartipps beim Duschen: Durchflussbegrenzer, Wassersparduschkopf oder Duschunterbrecher (Wassertemperatur bleibt erhalten, auch wenn der Wasserzulauf per Knopfdruck gestoppt wird, etwa zum Einseifen). - Moderne Wasserarmaturen vermindern den Wasserverbrauch.
- Beim Wäschewaschen darauf achten, dass die Waschtrommel optimal gefüllt ist. Bei normal verschmutzten Textilien kann auf die Vorwäsche verzichtet werden.
- Spülen mit der Hand verbraucht etwa gleich viel Wasser wie das Spülen derselben Gegenstände in der Geschirrspülmaschine. Darauf achten, dass die Maschine gut gefüllt ist und sparsame Programme wählen.
- Zur Gartenbewässerung Regenwasser statt Trinkwasser nutzen.
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